Telefon

0043 677 63310566

E-Mail

hostalsmiracle@gmail.com

Für jede Hunderasse sind Erscheinungsbild und Wesen in einem Standard beschrieben. Dieser Standard dient als Richtlinie für die Zucht und gibt dabei eine Orientierung, worauf der Züchter achten sollte.
Natürlich ist kein Hund perfekt, aber um diese wunderschöne Rasse gesund zu erhalten, ist es wichtig, ein kritisches Auge auf zur Zucht eingesetzte Hunde zu werfen.

FCI 250
DER HAVANESER


VERWENDUNG: Gesellschafts- und Begleithund.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 9 Gesellschafts- und
Begleithunde.
Sektion1 Bichons und verwandte
Rassen.
Ohne Arbeitsprüfung.

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Diese Rasse stammt
aus der westlichen Mittelmeergegend und hat sich entlang der
spanischen und italienischen Meeresküste entwickelt. Offenbar
wurden diese Hunde frühzeitig durch italienische Überseekapitäne in
Kuba eingeführt. Irrtümlicherweise hat die am häufigsten
vorkommende Havanna-Farbe (tabakfarben) dieser Hunde dazu
verleitet, Havanna, die Hauptstadt von Kuba, als Ursprungsort
anzunehmen. Infolge unglücklicher Umstände sind indessen alle
alten Havaneser-Blutlinien in Kuba ausgestorben; anscheinend
konnten jedoch einzelne Hunde aus Kuba herausgeschmuggelt
werden; ihre Nachkommen überleben in den USA.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Der Havaneser ist ein
kleiner, kräftiger, niederläufiger Hund; sein Haar ist lang, üppig,
weich und vorzugsweise gewellt. Sein Gangwerk ist lebhaft und
elastisch.

WICHTIGE PROPORTIONEN: Die Länge des Fangs von der
Nasenspitze zum Stop entspricht der Länge des Schädels vom Stop
zum Hinterhauptstachel. Das Verhältnis zwischen der Körperlänge
(gemessen zwischen Buggelenk und Sitzbeinhöcker) und der
Widerristhöhe beträgt 4:3.


VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Speziell aufgeweckt
und leicht zum alarmgebenden Hund zu erziehen; liebevoll und
fröhlich, anziehend, bezaubernd, spielerisch, sogar etwas närrisch. Er
liebt Kinder und spielt unentwegt mit ihnen.
KOPF: Mittelgroβ; das Verhältnis der Länge des Kopfes zur Länge
des Rumpfes (vom Widerrist bis zum Rutenansatz gemessen) beträgt
3:7.
OBERKOPF
Schädel: Flach bis sehr wenig gewölbt, breit; Stirn wenig ansteigend;
von oben gesehen ist der Schädel hinten abgerundet, an allen anderen
Seiten fast gerade und viereckig.
Stopp: Mässig ausgeprägt.
GESICHTSSCHÄDEL
Nasenschwamm: Schwarz oder braun.
Fang: Er verjüngt sich leicht und progressiv gegen den
Nasenschwamm zu; nie spitz oder stumpf.
Lefzen: Dünn, trocken, gut anliegend.
Kiefer / Zähne: Scherengebi. Ein vollständiges Gebi ist
erwünscht; das Fehlen der PM 1 (Prämolaren 1) und der M3
(Molaren 3) wird geduldet.
Backen: Sehr flach, nicht vorstehend.
AUGEN: Ziemlich gro, mandelförmig, so dunkelbraun wie
möglich. Ausdruck freundlich. Die Umrandung des Auges soll
dunkelbraun bis schwarz sein.
OHREN: Relativ hoch angesetzt; sie fallen längs der Backen und
bilden eine unauffällige Falte, die sie leicht anhebt; sie laufen wenig
spitz aus; sie sind von langen Fransen besetzt. Weder
windmühlenartig abstehend noch dicht an den Backen anliegend.
HALS: Von mittlerer Länge.
KÖRPER: Die Länge des Körpers übertrifft um weniges die
Widerristhöhe.
Oberlinie: Gerade, über den Lenden leicht gewölbt.
Kruppe: Gut abfallend.
Rippen: Gut gewölbt.
Untere Profillinie und Bauch: Gut aufgezogen.
RUTE: Hoch getragen, entweder in Form eines Krummstabs oder,
vorzugsweise, über dem Rücken gerollt; die Befederung ist lang und
seidig.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND:
Allgemeines: Vorderläufe gerade und parallel, trocken; gute
Knochenstruktur. Der Abstand vom Boden bis zum Ellenbogen soll
denjenigen zwischen Ellenbogen und Widerrist nicht übertreffen.
Vorderpfoten: Leicht länglich in ihrer Form, klein; Zehen eng an
einander liegend.
HINTERHAND:
Allgemeines: Gute Knochenstruktur; mäβige Winkelung.
Hinterpfoten: Leicht länglich in ihrer Form, klein; Zehen eng
aneinanderliegend.
GANGWERK: Der Bewegungsablauf beim Havaneser ist seinem
fröhlichen Wesen entsprechend auffällig leichtfüβig und elastisch.
Die gerade nach vorne gerichteten Vorderläufe bewegen sich frei,
während die Hinterläufe in gerader Linie für den nötigen Schub
sorgen.

HAARKLEID
Haar: Das wollene Unterhaar ist schwach entwickelt, oft ganz
fehlend. Das Deckhaar ist sehr lang (12 – 18 cm bei einem
erwachsenen Hund), weich, glatt oder gewellt und kann lockige
Strähnen bilden. Jedwede Zurechtmachung, jedes Ausgleichen der
Länge der Haare mit der Schere und jede Art von Trimmen sind
verboten.
Ausnahme: die Säuberung der Haare an den Pfoten ist zulässig; die
Haare auf der Stirne dürfen leicht gekürzt werden, damit sie die
Augen nicht bedecken; auch die Haare am Fang dürfen leicht gekürzt
werden, aber vorzugsweise belässt man sie in ihrer natürlichen
Länge.
Farbe: Selten vollständig reinwei, falbfarben in verschiedenen
Tönungen (leicht schwarz gewolkt ist zulässig), schwarz, havanna-
braun, tabakfarben, rötlichbraun, Flecken in den erwähnten Farben
sind zulässig. Brand- Markierungen sind in allen Schattierungen
erlaubt.

GRÖSSE:
Widerristhöhe: 23 bis 27 cm.
Toleranz: von 21 bis 29 cm.
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss
als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem
Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen
Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu
beachten ist.
SCHWERE FEHLER:
• Allgemeines Erscheinungsbild atypisch.
• Fang spitz oder stumpf, nicht gleich lang wie der Schädel.
• Raubvogelaugen; Augen zu tief eingesetzt oder vorstehend;
Umrandung der Augen teilweise depigmentiert.
• Körper zu lang oder zu kurz.
• Rute gerade, Rute nicht hoch getragen.
• Vorderläufe in « französischem Stand » (Vorderfußwurzel eng-
stehend, Pfoten nach außen gedreht).
• Missgebildete Hinterpfoten.
• Haar hart, zu wenig üppig; kurzes Haar auer bei den Welpen;
zurechtgemachtes Haar.
DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:
• Aggressive oder űbermäβig ängstliche Hunde
• Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder
Verhaltensstőrungen aufweisen.
• Nasenschwamm depigmentiert.
• Vorbiss oder Rückbiss.
• Entropium, Ektropium; Umrandung eines oder beider Augen
depigmentiert.
• Über- oder Untergröße.
N.B.
• Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden
aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
• Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch
gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

ENGLISH VERSION

The Havanese standard of the FCI

UTILIZATION: Companion and toy dog.
FCI-CLASSIFICATION: Group 9 Companion and Toy Dogs.
Section 1 Bichons and related breeds.
Without working trial.

GENERAL APPEARANCE: The Havanese is a sturdy little dog, low on his legs, with long abundant hair, soft and preferably wavy. His movement is lively and elastic.

IMPORTANT PROPORTIONS: The length of the muzzle (tip of nose to stop) is equal to the distance between the stop and the occipital protuberance. The relation between the length of the body (measured from the point of the shoulder to the point of the buttock) and the height at the withers is of 4/3.

BEHAVIOUR / TEMPERAMENT: Exceptionally bright he is easy to train as alarm dog. Affectionate, of a happy nature, he is amiable, a charmer, playful and even a bit of a clown. He loves children and plays endlessly with them.

HEAD: Of medium length, the relation between the length of the head and that of the trunk (measured from the withers to the base of the tail) is of 3/7.

CRANIAL REGION:
Skull: Flat to very slightly rounded, broad; forehead hardly rising; seen from above it is rounded at the back and almost straight and square on the other three sides.
Stop: Moderately marked.

FACIAL REGION:
Nose: Black or brown.
Muzzle: Narrowing progressively and slightly towards the nose but neither snipey nor truncated.
Lips: Fine, lean, tight.
Jaws/Teeth: Scissor bite. A complete dentition is desirable. The absence of premolars 1 (PM1) and molars 3 (M3) is tolerated.
Cheeks: Very flat, not prominent.
EYES: Quite big, almond shape, of brown colour as dark as possible. Kind expression. The eyes rims must be dark brown to black.
EARS: Set relatively high; they fall along the cheeks forming a discreet fold which raises them slightly. Their extremity is in a lightly rounded point. They are covered with hair in long fringes. Neither propeller ears (sticking sideways), nor stuck to the cheeks.
NECK: Of medium length.
BODY: The length of the body is slightly superior to that of the height at the withers.
Back: Topline straight, slightly arched over the loin.
Croup: Noticeably inclined.
Ribs: Well sprung.
Underline and belly: Well tucked up.
TAIL: Carried high, either in shape of a crozier or preferably rolled over the back; it is furnished with feathering of long silky hair.

LIMBS
FOREQUARTERS: Forelegs straight and parallel, lean; good bone structure. The distance from the ground to the elbow must not be greater than that between the elbow and the withers. Forefeet: Of slightly elongated shape; small; tight toes
HINDQUARTERS: Good bone structure; moderate angulations. Hind feet: Of slightly elongated shape; small; tight toes.
GAIT / MOVEMENT: According to his happy nature, the Havanese has a strikingly light-footed and elastic gait; forelegs with free stride and pointing straight forward, the hindlegs giving them the impulsion and moving in a straight line.

COAT
Hair: Undercoat woolly and not very developed; it is often totally absent. The topcoat is very long (12-18 cm in an adult dog), soft, flat or wavy and may form curly strands. All grooming, the usage of scissors to even out the length of the coat and all trimming is forbidden.
Exception: tidying up the hair on the feet is permitted, the hair on the forehead may be slightly shortened so that it does not cover the eyes and the hair on the muzzle may be slightly tidied up, but it is preferable to leave it in natural length.
Colour:
Rarely completely pure white, fawn in its different shades (slight blackened overlay admitted), black, havana-brown, tobacco colour, reddish-brown. Patches in mentioned colours allowed. Tan markings in all nuances permitted.
SIZE:
Height at the withers: From 23 to 27 cm.
Tolerance: from 21 to 29 cm.
FAULTS: Any departure from the foregoing points should be considered a fault and the seriousness with which the fault should be regarded should be in exact proportion to its degree and its effect upon the health and welfare of the dog.
SEVERE FAULTS:
• General appearance lacking in type.
• Truncated or snipey muzzle, length not identical to that of the skull.
• Bird of prey eyes; eyes too deep set or prominent; rims of eyelids partially depigmented.
• Body too long or too short.
• Straight tail, not carried high.
• « French » front (pasterns too close, feet turned outwards).
• Deformed hind feet.
• Coat harsh, not abundant; hair short except on puppies; groomed coat.
DISQUALIFYING FAULTS:
• Aggressive or overly shy.
• Any dog clearly showing physical or behavioural abnormalities.
• Depigmented nose.
• Upper or lower prognathism.
• Ectropion, entropion; rim of eyelids of one or both eyes depigmented.
• Size over or under the indicated norms of the standard.
N.B.:
• Male animals should have two apparently normal testicles fully descended into the scrotum.
• Only functionally and clinically healthy dogs, with breed typical conformation should be used for breeding.

http://www.fci.be/nomenclature/Standards/250g09-en.pdf

http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/250g09-de.pdf